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Seite 1 von 4 Atemwegsallergien äußern sich in chronischer, meist im späteren Verlauf obstruktiver Bronchitis und in Asthma. Auch treten manchmal tränende Augen, Niesen und Schnupfen auf. Ursächlich hierfür sind oft bestimmte Gräser und Pollen, aber auch Futtermittelallergene und Kontakt mit allergenen Substanzen. So können Stoffe in Teppichen, Farben und Lacken ebenso verantwortlich sein, wie allergene Substanzen in Körbchen, in Schlafplätzen und Decken. Auch Impfungen können verantwortlich sein, welche dem abwehrgeschwächten bzw. bereits erkranktem Tier injiziert werden, da ein mangelndes Abwehrsystem keine Antikörper entwickeln kann. Eine allergische Atemwegserkrankung erfolgt meist über einen längeren Zeitraum mit für das disponierte Tier ungünstigen Bedingungen, eine Sensibilisierung tritt über Monate hinweg ein, ohne dass der Besitzer diese bemerken muss (nicht immer ist Husten vorhanden). Auch wird bei Husten mit unterdrückenden Mitteln „gearbeitet“, obwohl gerade das Husten eine wichtige Methode darstellt, Fremdkörper aus den Luftwegen zu entfernen. Produzierter Schleim und Staub wird abgehustet. Diese Unterdrückung sensibilisiert das Tier umso mehr und macht es in der Folge anfänglich für die Übertragung von Bakterien, Viren und Pilzen sowie zahlreiche allergische Reaktionen von Schleimhäuten der Atemwegsorgane auf eindringende Allergene (beispielsweise Schimmelpilzsporen). Vermeidung: Impfungen ausschließlich bei gesunden Tieren mit einem gut funktionierenden Abwehr- und Immunsystem, was in der Lage ist, Antikörper auszubilden, durchführen lassen. Keine Mehrfachimpfungen, da das Immunsystem oft mit der Verarbeitung überlastet wird. Bei akuten Atemwegserkrankungen eine Lösung des Schleims und nicht Unterdrückung von Symptomen herbeiführen; keine Selbstmedikationen mit oft eher negativ wirkenden Eigenmedikationen durchführen. Zeit und Geduld zur Ausheilung aufbringen; Schonung über mehrere Wochen; Stärkung des Immunsystems auf natürliche Weise. Keine Unterdrückungsmedikamente, keine ggf. allergische Erkrankungen begünstigende Pflanzen- und Kräutermischungen bzw. Hustensäfte mit allergenverdächtigen Substanzen verabreichen. Grundsätzliches zur Vorbeugung: Eine natürliche Haltung und Fütterung lässt wenig Raum für aufkommende allergische Reaktionen, daher grundsätzlich auf natürliche Futtermittel und Substanzen achten. Möglichst an die Natur angelehnte Bedingungen schaffen, hiermit wird das Immunsystem bestmöglich trainiert.
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