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Seite 5 von 5 Gerade beim komplexen Thema Sommerekzem sollte ganzheitlich therapiert werden, was weiterhin eine lokale Therapie der betroffenen Hautbezirke mit einschließt. Diese sollten mit – individuell zu ermittelnden – wundheilungsfördernden oder/und insektizid und zwingend juckreizstillend wirkenden Produkten regelmäßig eingerieben werden.
Mittlerweile gibt es zahlreiche lokal und innerlich einzusetzende Mittel, welche völlig nebenwirkungsfrei und unschädlich für unser Pferd sind. Die Kunst einer erfolgreichen Therapie beschränkt sich jedoch darauf, die für unser Pferd passenden Mittel ausfindig zu machen, da das Angebot und die Empfehlungen unüberschaubar sind. Jedes Pferd ist ein Individium, was uns vor die Aufgabe stellt, eben für dieses eine Pferd eine spezifische homöopathische, isopathische, homotoxikologische und ergänzend lokale Therapie zu wählen. Da allen o. g. Therapieverfahren zugrunde liegt, dass der Gesunde die Symptomatiken einer Erkrankung entwickelt, welche den Kranken dieser Symptomatiken befreien, sollte ein therapeutisches Eingreifen immer den Menschen vorbehalten bleiben, die sich damit auskennen, denn ein wahlloses „Rumprobieren“ verschiedenster Mittel schädigt unser – eh schon leidendes Pferd – nur noch mehr. Voraussetzung jeder erfolgreichen Therapie ist jedoch eine auf die Allergiebereitschaft abgestellte Fütterung und Haltung. Selbst wenn es uns nicht möglich ist, sämtliche oben genannten Empfehlungen einzuhalten, weil man hierauf vielleicht keinen Einfluss hat, so ist es grundsätzlich möglich, Optimierungen – wenn auch nur zum Teil – vorzunehmen und hiermit unserem Ekzemer das Leben zu erleichtern und die Lebensqualität zu erhöhen.
Ein Beitrag von -> Claudia Nehls
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